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De­bat­te

Völkische Fantasie

Deutsche als die neuen Juden: In seinem Buch „Finis Germania“ versuchte Rolf Peter Sieferle, die Geschichte umzudeuten. Dabei bewegte er sich von rechts nach rechtsradikal.

Nach­stel­lung der Völ­ker­schlacht bei Leip­zig im Ok­to­ber 2012

Eur­opa, ir­gend­wann in der jün­ge­ren Ver­gan­gen­heit. In der Mit­te des Kon­ti­nents gähnt das Nichts. Hier be­fand sich einst ein Staat, der sich Deutsch­land nann­te. Er ist un­ter­ge­gan­gen, zu­min­dest das „rea­le Deutsch­land“. Auch sei­ne Städ­te sind of­fen­bar zer­stört, die Ein­hei­mi­schen ver­schwun­den: In den Rui­nen ge­hen „Fel­la­chen“ ih­ren Ge­schäf­ten nach, Mus­li­me ein­fa­cher Her­kunft. An­fein­dun­gen aus­ge­setzt sind die­se Men­schen al­ler­dings nicht ih­res Glau­bens we­gen, son­dern weil man sie für Deut­sche hält. Doch sie ha­ben sich „dar­an ge­wöhnt, mit dem An­ti­ger­ma­nis­mus fer­tig zu wer­den, wie die Ju­den ler­nen muss­ten, mit dem An­ti­se­mi­tis­mus zu­recht­zu­kom­men“.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 25/2017.