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Welt­er­näh­rung

Wer ist schuld?

Jeder neunte Mensch hungert, in einigen Ländern ist die Not so groß, dass 20 Millionen bald sterben könnten. Dabei gibt es Nahrung im Überfluss.

Hun­gern­des Kind im Kran­ken­haus von Bu­rao, So­ma­li­land: Kei­ne Kraft zu schrei­en oder zu wei­nen

Die Re­gen­zeit sei die herr­lichs­te Zeit im Jahr ge­we­sen, sagt Asha Ham, denn mit dem Re­gen kam die Lie­be ins Dorf. Sie fei­er­ten Hoch­zei­ten, weil es aus­rei­chend zu es­sen für alle gab, wohl­ge­nähr­te Zie­gen zum Schlach­ten, ge­nü­gend Ka­me­le, um den Braut­preis zu be­zah­len. Es war eine Zeit des Über­flus­ses, die Men­schen in So­ma­li­land zei­gen Fo­tos da­von: la­chen­de Män­ner und Frau­en in ei­nem wo­gen­den Meer aus Gras. Asha Ham, stol­ze No­ma­din, Mut­ter von sie­ben Kin­dern, er­in­nert sich gern an die­se Zeit. Auch wenn es ein schmerz­vol­ler Ge­dan­ke ist in die­sen Ta­gen, an de­nen je­der für sich kämpft, ums nack­te Über­le­ben.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 25/2017.