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Trumps Woche

Der Prä­si­dent ver­brach­te auch das ver­gan­ge­ne Wo­chen­en­de in ei­nem sei­ner Golf­klubs – und zwar in Bed­mins­ter, in der Nähe von New York. Als er am Sonn­tag­abend ins Wei­ße Haus zu­rück­kehr­te, wa­ren auch sei­ne Ehe­frau Me­la­nia und sein Sohn Bar­ron mit da­bei, die bis­her noch im Trump Tower leb­ten, nun aber nach Wa­shing­ton ge­zo­gen sind. Man­che Mit­ar­bei­ter hoff­ten, die Prä­senz Me­la­ni­as wer­de eine be­ru­hi­gen­de Wir­kung auf Do­nald Trump ha­ben. Doch der Prä­si­dent ver­schick­te auch die­se Wo­che sei­ne wü­ten­den mor­gend­li­chen Tweets: „Die Fake-News-Me­di­en wa­ren noch nie so falsch oder dre­ckig“, schrieb er am Diens­tag. Zu­vor hat­ten meh­re­re Me­di­en be­rich­tet, der Prä­si­dent er­wä­ge, nach FBI-Chef Ja­mes Co­mey nun auch Ro­bert Mu­el­ler zu feu­ern, den Son­der­er­mitt­ler in der Russ­land­af­fä­re. Trumps engs­te Mit­ar­bei­ter, hieß es, ver­such­ten ver­zwei­felt, ihn da­von ab­zu­brin­gen. Am Mitt­woch fei­er­te der Prä­si­dent sei­nen 71. Ge­burts­tag. We­gen des An­schlags auf re­pu­bli­ka­ni­sche Ab­ge­ord­ne­te (sie­he hier) muss­te Trump an die­sem Mor­gen erst­mals in der Rol­le des prä­si­dia­len Trös­ters im Fern­se­hen zur Na­ti­on spre­chen. Am Abend mel­de­te dann die „Wa­shing­ton Post": Son­der­er­mitt­ler Mu­el­ler habe sich nun auch Trump selbst vor­ge­nom­men – we­gen des Vor­wurfs, er habe die Er­mitt­lun­gen der Jus­tiz in der Russ­land­af­fä­re be­hin­dert. Don­ners­tag­früh twit­ter­te Trump: „Sie ha­ben eine Ge­schich­te über Ab­spra­che mit den Rus­sen er­fun­den, null Be­wei­se ge­fun­den, jetzt set­zen sie auf Jus­tiz­be­hin­de­rung bei der er­fun­de­nen Sto­ry. Nice.“

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 25/2017.