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SPIEGEL-Ge­spräch

„Es geht immer um alles“

In der Elbphilharmonie feierte er mit den Wiener Philharmonikern ein furioses Debüt. Wie sieht Hamburgs früherer Generalmusikdirektor Ingo Metzmacher die Stadt heute?

Gro­ßer Saal der Elb­phil­har­mo­nie: „Akus­tik per se gibt es nicht“

Vor 20 Jah­ren kam Metz­ma­cher als Ge­ne­ral­mu­sik­di­rek­tor und Chef­di­ri­gent der Staats­oper nach Ham­burg, es wur­de für die Stadt wie für den Mu­si­ker eine prä­gen­de Zeit. Metz­ma­cher, 59, der wie kaum ein an­de­rer Di­ri­gent für die Mu­sik des 20. Jahr­hun­derts steht, über­rasch­te sein Pu­bli­kum mit mu­ti­gen Pro­duk­tio­nen und Kon­zert­rei­hen. Doch sei­ne Zeit in der Han­se­stadt en­de­te 2005 mit ei­nem Miss­ton, es fehl­te, aus Metz­ma­chers Sicht, an fi­nan­zi­el­ler Un­ter­stüt­zung. So zog er wei­ter und eta­blier­te sich in­ter­na­tio­nal als ei­ner der bes­ten Di­ri­gen­ten sei­ner Ge­ne­ra­ti­on. Seit 2016 ist er In­ten­dant der Kunst­fest­spie­le Her­ren­hau­sen in Han­no­ver. Im Ja­nu­ar, kurz nach der Er­öff­nung der Elb­phil­har­mo­nie, kehr­te Metz­ma­cher für ei­nen Auf­tritt mit den Wie­ner Phil­har­mo­ni­kern nach Ham­burg zu­rück – und wur­de vom Pu­bli­kum in Ham­burgs neu­em Kon­zert­haus eu­pho­risch emp­fan­gen. Metz­ma­cher lebt in Ber­lin.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 25/2017.