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Lo­kal­pa­trio­tis­mus

Chancen­viertel

Der G-20-Gipfel richtet die Scheinwerfer auf die Hamburger Sternschanze, einen Stadtteil mit verwegener Geschichte und prominenten Bewohnern. Wie kämpferisch ist das Viertel noch?
Von Tobias Becker und Claudia Voigt

Au­to­no­mes Zen­trum Rote Flo­ra: Eine Kir­che des An­ti­ka­pi­ta­lis­mus

Man kann sich das Schan­zen­vier­tel, ei­nen Stadt­teil der Mil­lio­nen­me­tro­po­le Ham­burg, hoch in Deutsch­lands Nor­den, wie ein ita­lie­ni­sches Dorf vor­stel­len. Mit ei­nem Kirch­turm, der den An­woh­nern hei­lig ist. Mit ei­ner Piaz­za zu Fü­ßen des Kirch­turms, auf der die An­woh­ner tags­über fla­nie­ren und sich abends ver­sam­meln, auf der sie es­sen und trin­ken, flir­ten und dis­ku­tie­ren. Mit Tou­ris­ten, die am Wo­chen­en­de die Piaz­za flu­ten, den Kirch­turm fo­to­gra­fie­ren und so die An­woh­ner vor­über­ge­hend in die Flucht schla­gen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 25/2017.