Prä­si­dent Ma­cron im Hof des Élysée-Pa­lasts: Ge­gen eine ge­wis­se Hy­bris nicht ge­feit

Verzaubert und verführt

Frankreich Die Wahl Emmanuel Macrons hat die Gefühlslage der Republik verändert. Die anstehenden Parlamentswahlen könnten nun den politischen Wandel fortsetzen.

Fast drei Jah­re lang re­si­dier­te der Mann mit dem dunk­len Haar und dem mar­kan­ten Kinn im vor­neh­men Fau­bourg Saint-Ger­main in ei­nem präch­ti­gen Pa­lais am lin­ken Sei­ne-Ufer. Im ge­pflas­ter­ten In­nen­hof war­te­ten, zu je­der Uhr­zeit, sei­ne Chauf­feu­re auf ihn. Sein Büro hat­te nicht nur die Maße ei­nes mit­tel­gro­ßen Ball­saals, es war auch so ver­ziert. Ein paar Schrit­te übers glän­zen­de Par­kett, durch eine Flü­gel­tür hin­durch, und schon stand der Mann in ei­nem der schöns­ten Parks von Pa­ris, an­ge­legt 1725.

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