Der Schrecken der Bilder

Zuwanderung Die deutsche Flüchtlingspolitik wird getrieben von Emotionen. Sie dreht sich mehr um uns selbst als darum, Menschen in Not zu helfen – ein Debattenbeitrag.
Von Cordula Meyer

Nigerianische Frauen in einem Lager für Migranten in Libyen 2016 DANIEL ETTER / LAIF

Es wa­ren Bil­der, die in den ver­gan­ge­nen Jah­ren die deut­sche Flücht­lings­po­li­tik be­stimmt ha­ben. Bil­der oder die Angst vor ih­nen. Da wa­ren die Trä­nen des li­ba­ne­si­schen Mäd­chens Reem beim Bür­ger­di­alog mit An­ge­la Mer­kel in Ros­tock. Da war der sy­ri­sche Jun­ge Alan Kur­di, drei Jah­re alt, an­ge­schwemmt am Strand von Bo­drum. Da wa­ren Vi­deo­auf­nah­men von Men­schen in Bu­da­pest, die Mer­kels Na­men skan­dier­ten. Und jetzt sind es die Bil­der der ver­such­ten Ab­schie­bung ei­nes 20-jäh­ri­gen af­gha­ni­schen Be­rufs­schü­lers in Nürn­berg. Bil­der von Po­li­zis­ten, die mit Hun­den und Knüp­peln ge­gen Schü­ler vor­gin­gen, weil die­se sich den Be­am­ten in den Weg ge­stellt hat­ten.

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