>

Re­li­gi­on

Wo ist er?

An Pfingsten feiern Protestanten und Katholiken den Geburtstag der Kirche. In säkularen Zeiten suchen sie nach einem modernen Glauben. Eine Pilgerfahrt in das vom Untergang bedrohte Reich des Herrn.

An­dacht in der Ka­pel­le auf dem Do­ro­the­en­städ­ti­schen Fried­hof in Ber­lin: Den Glau­ben in der Kunst su­chen

Es wer­de Licht. Und es ward Licht. So, sagt die Bi­bel, be­ginnt al­les. Ent­steht Le­ben in der Fins­ter­nis. Gott ist das Licht, sa­gen die Chris­ten, die Er­leuch­tung. Licht, sa­gen die Phy­si­ker, ist elek­tro­ma­gne­ti­sche Strah­lung, de­ren Wel­len­län­gen sich in Na­no­me­ter mes­sen las­sen. Man wür­de bei­des gern ver­ste­hen. Selt­sa­me Sa­che, die­ses Licht. Aber wenn bei Son­nen­un­ter­gang in der Ka­pel­le des Do­ro­the­en­städ­ti­schen Fried­hofs in Ber­lin-Mit­te der Com­pu­ter ge­star­tet wird, scheint es, als ob sich Gott und Phy­sik viel­leicht doch mit­ein­an­der ver­söhn­ten.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer SPIEGEL-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 23/2017.