„Die Liebe ist uns eigen“

SPIEGEL-Gespräch Der amerikanische Ornithologe Richard Prum hat den Sex der Vögel bis ins Detail studiert, nun erklärt er, wie die Schönheit in die Welt kam – und wie die Evolution auch den wilden Menschenmann in ein friedliches Wesen verwandelt hat.

Vo­gel­for­scher Prum „Eros als Ur­sprung von Kunst und Schön­heit“

Prum, 55, ist Ku­ra­tor des Na­tur­kun­de­mu­se­ums an der Yale-Uni­ver­si­tät in Con­nec­ti­cut. Jahr­zehn­te­lang hat er das Balz­ver­hal­ten von Vö­geln er­forscht. Un­er­schöpf­lich scheint ihm die Viel­falt der Me­tho­den, mit de­nen Männ­chen um das Wohl­ge­fal­len ih­rer Part­ne­rin­nen wer­ben ( sie­he hier ). In sei­nem neu­en – bis­lang nur auf Eng­lisch er­schie­ne­nen – Buch un­ter­sucht der Or­ni­tho­lo­ge, wie es in der Evo­lu­ti­on zu die­ser un­glaub­li­chen Opu­lenz kom­men konn­te(*).

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 23/2017.