Frauen, die schuften

China Drei Aktivisten sind verschwunden. Sie wollten die miserablen Bedingungen aufdecken, unter denen Ivanka Trumps Mode hergestellt wird.

Un­ter­neh­me­rin Trump: 300 Stun­den Ar­beit für 327 Euro

Als Li Qiang zum ers­ten Mal auf die Fir­ma ei­ner ge­wis­sen Ivan­ka Trump auf­merk­sam wur­de, be­warb sich de­ren Va­ter ge­ra­de um die US-Prä­si­dent­schaft. Schon da­mals rank­te sich eine Rei­he von Skan­da­len um Do­nald Trump. „Ir­gend­wie tat mir Ivan­ka leid. Und wer hät­te ge­ahnt, dass ihr Va­ter die Wahl ge­win­nen wür­de?“, sagt Li, Bür­ger­recht­ler und Grün­der der Or­ga­ni­sa­ti­on Chi­na La­bor Watch (CLW). Also küm­mer­te er sich erst mal um an­de­re Mo­de­mar­ken, die er im Ver­dacht hat­te, un­ter frag­wür­di­gen Be­din­gun­gen in Chi­na pro­du­zie­ren zu las­sen – zu Nied­rig­löh­nen, mit un­mensch­li­chen Ar­beits­zei­ten und un­ter man­gel­haf­ten Schutz­vor­keh­run­gen.

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