Hensel und der Hass

Internet Der Werber Gerald Hensel wurde von einem Shitstorm, den er selbst ausgelöst hat, aus dem Job gefegt. Das hat ihn zum Aktivisten gegen rechte Pöbler und digitalen Hass gemacht.
Von Uwe Buse

Netz­ak­ti­vist Hen­sel: „Wir krie­gen dich“

Drei Mo­na­te nach­dem sich der deut­sche Wer­ber Ge­rald Hen­sel in ei­nem Ho­tel in Ber­lin ver­steckt und um sein Le­ben ge­fürch­tet hat­te, steht er im mar­mor­nen Foy­er ei­nes Fünf­ster­ne­resorts auf der Mit­tel­meer­in­sel Mal­ta, eine jun­ge Frau im Busi­ness­kos­tüm wünscht ihm lä­chelnd ei­nen an­ge­neh­men Auf­ent­halt. Er ist Gast ei­ner Kon­fe­renz der Eu­ro­päi­schen Uni­on zum The­ma „Hass­re­de im In­ter­net“, die Dame über­reicht ihm ein Schild, auf dem sein Name steht: Ge­rald Hen­sel. Der Name ist ihm ge­blie­ben, doch ab­ge­se­hen da­von ist in sei­nem Le­ben nicht mehr vie­les so, wie es vor Kur­zem noch war.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer SPIEGEL-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 23/2017.