Büh­nen­bild­ent­wurf von »Mond­par­si­fal Al­pha 1–8« in Wien: Lob der Narr­heit

»Auf jeden Fall wird es Kunst«

Theater Der Künstler Jonathan Meese, vor drei Jahren in Bayreuth als »Parsifal«-Regisseur rausgeworfen, präsentiert nun einen »Mondparsifal« des Komponisten Bernhard Lang in Wien.

Das Thea­ter an der Wien am Rand des Wie­ner Nasch­markts ist ein schö­nes, al­tes Büh­nen­ge­mäu­er, in dem seit der Er­öff­nung vor 216 Jah­ren eine Men­ge Mu­sik­stü­cke und Dra­men zum ers­ten Mal vor Pu­bli­kum prä­sen­tiert wur­den, die dann in al­ler Welt Fu­ro­re mach­ten. Lud­wig van Beet­ho­vens fünf­te Sin­fo­nie zum Bei­spiel, Jo­hann Nes­troys »Der Zer­ris­se­ne« und Franz Lehárs »Die lus­ti­ge Wit­we«. An­de­re hier ur­auf­ge­führ­te Wer­ke hat­ten es da­ge­gen eher schwer. Der stren­ge Jo­hann Wolf­gang von Goe­the nann­te das »Käth­chen von Heil­bronn« des zu Leb­zei­ten so­wie­so ziem­lich ver­kann­ten Dich­ters Hein­rich von Kleist, 1810 im Thea­ter an der Wien erst­mals ge­spielt, »ein wun­der­ba­res Ge­misch von Sinn und Un­sinn«.

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