»Ignorant«

Historiker Warum wurde ausgerechnet Hitlers Lieblingsminister Albert Speer der einflussreichste Zeitzeuge für das »Dritte Reich«? Eine Biografie rechnet mit der Geschichtswissenschaft ab.

Au­tor Fest, Ex­na­zi Speer, Re­gis­seu­rin Leni Rie­fen­stahl 1972: Ge­schäft mit der Ver­gan­gen­heit

Die gro­ße Ko­ali­ti­on der Al­bert-Speer-Ver­ste­her reich­te von Wil­ly Brandt bis Hel­mut Kohl. Als der frü­he­re Na­tio­nal­so­zia­list Speer 1966 aus dem al­li­ier­ten Ge­fäng­nis in Ber­lin-Span­dau ent­las­sen wur­de, schick­te der da­ma­li­ge SPD-Vor­sit­zen­de Brandt ei­nen Strauß Blu­men. Ei­ni­ge Jah­re da­nach – Speer wur­de 70 – gra­tu­lier­te der da­ma­li­ge CDU-Vor­sit­zen­de Kohl mit ei­nem per­sön­li­chen Schrei­ben.

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