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Au­to­ren

Bruder Hitler

Der letzte Band von Karl Ove Knausgårds Überwältigungswerk „Mein Kampf“

Schrift­stel­ler Knaus­gård: Ge­wöhn­lich bis zur Selbst­aus­lö­schung

Ein­mal hät­te er es ih­nen al­len bei­na­he ge­sagt. Es war an sei­nem 40. Ge­burts­tag, Karl Ove Knaus­gård woll­te ihn auf gar kei­nen Fall fei­ern, er hasst sol­che ver­lo­ge­nen Fes­te, au­ßer­dem hat er nur ei­nen Freund. Was soll das für eine Par­ty wer­den? Aber sei­ne Frau Lin­da und sein ei­ner Freund Geir ha­ben ihn dann doch über­re­det, es sind ein paar Leu­te zu­sam­men­ge­kom­men, und als sie so da­ste­hen mit ih­ren Cham­pa­gner­glä­sern, über­legt er kurz, ih­nen bei der Be­grü­ßung mit­zu­tei­len, dass sie üb­ri­gens alle Fi­gu­ren in ei­nem Ro­man sei­en, an dem er ge­ra­de schrei­be, und dass al­les, was sie heu­te sa­gen, ge­gen sie ver­wen­det wer­den könn­te. Doch er tut es nicht. Er schweigt. Und schreibt.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 21/2017.