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Li­te­ra­tur

„Der demokra­t'sche Bänkelsänger“

200 Jahre Georg Herwegh. Herwegh? Von ihm blieb nichts außer vier Zeilen, die jeder kennt. Dabei war er mal so berühmt wie mutig und blamierte sich oft.
Von Dirk Kurbjuweit

Dich­ter Ge­org Her­wegh 1843 „Der liebs­te männ­lich ge­form­te Mensch“

Der Dich­ter ist ver­ges­sen, aber ein paar Zei­len von ihm le­ben. Steht ein Streik be­vor, liest man sie in Zei­tun­gen oder auf Pla­ka­ten. Man kann sie auch sin­gen, denn er hat sie für ein Lied ge­reimt: „Mann der Ar­beit, auf­ge­wacht! / Und er­ken­ne dei­ne Macht! / Alle Rä­der ste­hen still, / Wenn dein star­ker Arm es will.“ Die­se vier Zei­len, 18 Wör­ter, sind ge­blie­ben von Ge­org Her­wegh, aber kaum ei­ner weiß, dass er sie auf­ge­schrie­ben hat.

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