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Steu­er­oa­sen

Wenn kein Postmann klingelt

Streit um Malta: Der Ministaat gibt sich als EU-Musterland – und lebt von Konzernen, die sich zu Hause am Fiskus vorbeidrücken. Kurze Inspektion einer Insel, wo hinter den Worten der Politiker und den Türen der Firmen viel heiße Luft ist.

Jach­ten im Ha­fen vor Val­let­ta

Als die Nacht her­ein­bricht über St. Ju­li­ans, der Wind ganz warm und weich, nach ei­nem Tag im Mai, der schon die Hit­ze des Som­mers at­me­te, da be­ginnt man auf ei­nem Bal­kon über der Bucht lang­sam zu ah­nen, war­um Mal­ta tut, was Mal­ta so tut. War­um die­se klei­ne In­sel zum Steu­er­pa­ra­dies ge­wor­den ist, das an­de­ren Län­dern die Ein­nah­men ab­saugt. Zu ei­nem Pa­ra­dies ohne schlech­tes Ge­wis­sen, auch wenn es das Geld gu­ter Freun­de ist, der Part­ner aus der EU.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 21/2017.