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SPIEGEL-Ge­spräch

„Meine Heimat ist meine Geschichte“

Der Historiker Saul Friedländer hat den Holocaust überlebt – und zu seinem Lebensthema gemacht. Er registriert einen wachsenden Widerstand gegen die Erinnerung an den Judenmord.

Zeit­zeu­ge Fried­län­der: „Ich habe Angst vor an­de­ren Men­schen“

Am ver­gan­ge­nen Mitt­woch wur­de in der Ham­bur­ger Ha­fen­Ci­ty das Denk­mal für den Han­no­ver­schen Bahn­hof ein­ge­weiht. Von die­sem Ort wa­ren wäh­rend des Zwei­ten Welt­kriegs mehr als 8000 Ju­den, Roma und Sin­ti in die Get­tos und Ver­nich­tungs­la­ger in Ost­eu­ro­pa de­por­tiert wor­den, nur sehr we­ni­ge Men­schen kehr­ten zu­rück. Das Bahn­hofs­ge­bäu­de wur­de in den Fünf­zi­ger­jah­ren ab­ge­ris­sen. Heu­te er­in­nern eine Rei­he von Ge­denk­ta­feln, ein von frisch ge­pflanz­ten Bir­ken ge­säum­ter Bahn­steig und zwei lee­re Glei­se an das, was hier vor mehr als 70 Jah­ren ge­schah.

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