>

SPIEGEL-Ge­spräch

„Es muss aus dem Herzen kommen“

Der russische Pianist Arcadi Volodos wurde weltweit als Horowitz-Nachfolger bejubelt, doch er hasste sein Leben und suchte die Stille. Nun ist er wieder da.

Mu­si­ker Vo­lo­dos: „So vie­le Kon­zer­te, das war eine Form der Skla­ve­rei“

Er hat ge­ra­de drei Stun­den lang in der Pa­ri­ser Phil­har­mo­nie ge­probt, eine Sta­ti­on sei­ner Kon­zert­rei­se durch Eu­ro­pa, die ihn im Mai und Juni auch nach Deutsch­land füh­ren wird. Vo­lo­dos, 44, emp­fängt in sei­ner Künst­ler­gar­de­ro­be, die mit ei­nem Stein­way-Flü­gel aus­ge­stat­tet ist. Er ist so ge­klei­det, wie man es von ei­nem Star­pia­nis­ten er­war­tet: kom­plett schwarz. Ver­blüf­fend zart wir­ken sei­ne Hän­de – die Hän­de ei­nes Pia­nis­ten, der als „Kla­vier-Schwar­ze­negger“ be­rühmt wur­de, als don­nern­de Ur­ge­walt am Flü­gel. Und der sich dar­auf­hin so falsch ver­stan­den fühl­te, dass er sich zu­rück­zog. Nun hat er ein Al­bum mit Spät­wer­ken von Brahms ver­öf­fent­licht – und wird da­für von Kri­ti­kern und Zu­hö­rern ge­fei­ert.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer SPIEGEL-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 19/2017.