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Eu­ro­pa

„Lebenslüge beenden“

Manfred Weber, 44, CSU-Vize und Fraktionschef der Europäischen Volkspartei in Brüssel, will die Beitrittsgespräche mit der Türkei abbrechen und den Populisten in der EU Grenzen setzen.

Uni­ons­po­li­ti­ker We­ber „Grund­prin­zi­pi­en ver­tei­di­gen“

SPIEGEL: Herr We­ber, Prä­si­dent Er­doğan eb­net in der Tür­kei den Weg zur Ein­mann­herr­schaft, Po­lens Re­gie­rung be­er­digt die un­ab­hän­gi­ge Jus­tiz, und Vik­tor Or­bán will in Un­garn un­ab­hän­gi­ge Uni­ver­si­tä­ten schlie­ßen. Wie er­klä­ren Sie sich die neue Sehn­sucht nach dem star­ken Mann?

We­ber: Wir le­ben in Zei­ten gro­ßer Ver­än­de­run­gen, da gibt es of­fen­sicht­lich bei man­chen den Wunsch, sich ins Na­tio­na­le zu­rück­zu­zie­hen und ab­zu­schot­ten, den­ken Sie an den Brex­it. Ein­fa­che Ant­wor­ten sind po­pu­lär, ent­spre­chend wächst der Wunsch nach der har­ten Hand. Da müs­sen wir ge­gen­hal­ten. Eu­ro­pa muss sei­ne Grund­prin­zi­pi­en ver­tei­di­gen ge­gen alle, die die­se zer­stö­ren wol­len.

SPIEGEL: In der Tür­kei droht Er­doğan nun, die To­des­stra­fe ein­zu­füh­ren. Wie lan­ge will sich die EU das von ei­nem Bei­tritts­kan­di­da­ten bie­ten las­sen?

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 17/2017.