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Re­fe­ren­dum

„Die alte Türkei ist tot“

Der deutsch-türkische Sozialarbeiter Ercan Yaşaroğlu fürchtet die Allmachtspläne von Recep Tayyip Erdoğan, sein Schwager hingegen verehrt den Präsidenten. Ein Streitgespräch.

Er­doğan-Kri­ti­ker Yaşa­roğlu in Ber­lin: „Er rich­tet enor­men Scha­den an“

Es ist ein grau­er, kal­ter Tag in Ber­lin. Im Café Kot­ti ist viel los. Ein paar Stu­den­ten sit­zen auf klapp­ri­gen Holz­stüh­len und trin­ken Kaf­fee. Auch vie­le ara­bi­sche und tür­ki­sche Män­ner ver­trei­ben sich an die­sem Frei­tag­nach­mit­tag dort die Zeit. Rauch­schwa­den hän­gen in der Luft. Er­can Yaşa­roğlu, 57, hat sich mit dem Lap­top in eine ru­hi­ge­re Ecke auf ein Sofa zu­rück­ge­zo­gen, um mit sei­nem Schwa­ger zu spre­chen. Seit den Acht­zi­ger­jah­ren lebt Yaşa­roğlu in Deutsch­land, er floh da­mals vor dem tür­ki­schen Mi­li­tär­re­gime. Vor acht Jah­ren hat der Street­wor­ker sein Café am Kott­bus­ser Tor er­öff­net, heu­te eine Mul­ti­kul­ti-In­sti­tu­ti­on.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 16/2017.