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Watschen­manns Abgang

Hagard von Lukas Bärfuss, nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse
Von Wolfgang Höbel

EIN MANN HAUT AB, ver­schwin­det, kommt aus nich­ti­gem Grund sich und der lär­men­den Welt ab­han­den: Die­ses Er­zähl­mo­tiv der li­te­ra­ri­schen Mo­der­ne ist für vie­le Schwei­zer Schrift­stel­ler of­fen­sicht­lich eine Art Ob­ses­si­on. „Wenn du fort bist, bist du fort. Das ist al­les. Glaubst du, um dich könn­te man wei­nen?“, heißt es in Ro­bert Walsers be­rühm­tem Ro­manGe­schwis­ter Tan­ner aus dem Jahr 1907. Zün­dels Ab­gang nann­te der Schrift­stel­ler Mar­kus Wer­ner 1984 sein sich auf Wal­ser be­ru­fen­des Buch über ei­nen Leh­rer, der sich vol­ler Zorn da­von­macht aus sei­nem Le­ben. Von Män­nern, die auf eher sanf­te, kaum er­klär­li­che Wei­se plötz­lich aus­ti­cken und ir­ra­tio­nal ih­rer Wege ge­hen, be­rich­ten auch zwei neue­re Schwei­zer Er­folgs­bü­cher, Pe­ter Stamms Ro­man Weit über das Land und Jo­nas Lü­schers Ro­man Kraft.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 12/2017.