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Lord Extra

Michael Krüger hat Jetzt gelesen, die Erinnerungen seines Freundes
Karl Heinz Bohrer.

WENN KARL HEINZ BOH­RER zur Hoch­form auf­läuft, wird man zwangs­läu­fig zum stau­nen­den Zu­schau­er. Ganz egal, ob er über ei­nen phi­lo­so­phi­schen Kon­gress oder über eine per­sön­li­che Be­geg­nung be­rich­tet, im­mer ver­liert die Welt ihr ver­trau­tes Aus­se­hen. Ein Ge­wit­ter kün­digt sich an mit kol­lern­dem Grol­len, aus dem Welt­un­ter­gangs­him­mel zu­cken Blit­ze, Gieß­bä­che ver­än­dern in Se­kun­den das Ge­sicht der Erde, von der nur Trüm­mer und Frag­men­te üb­rig blei­ben. Und in die dann ein­set­zen­de Stil­le hin­ein sagt Karl Heinz Boh­rer mit ei­nem sar­do­ni­schen La­chen: Ja, ge­nau so war das. Über sein pri­va­tes und sein aka­de­mi­sches Le­ben hat die­ser hoch­be­gab­te Tem­pe­ra­ments­künst­ler jetzt ein Er­in­ne­rungs­buch ge­schrie­ben, des­sen Poin­te lau­tet: Bei­des ist nicht von­ein­an­der zu tren­nen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 12/2017.