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Se­ri­en­kri­tik

Zu viel Gefühl

In der zweiten Staffel von „Love“ halten sich existenzielle Fragen und gute Witze in gekonnter Balance.

Die Su­che nach der gro­ßen Lie­be kann eine er­schöp­fen­de An­ge­le­gen­heit sein. Sie be­ginnt meist mit der Pu­ber­tät, und weil nie­mand weiß, ob er über­haupt je er­folg­reich sein wird, kann sich die Sa­che hin­zie­hen. Das In­ter­net macht al­les noch schlim­mer – Heer­scha­ren von So­zio­lo­gen be­schäf­ti­gen sich un­ter An­lei­tung von Eva Ill­ouz mit die­sem Pro­blem –, denn wo­mög­lich lockt auf ir­gend­ei­ner Da­ting-Platt­form nicht nur die gro­ße, son­dern die grö­ße­re Lie­be. Es ist zum Irre­wer­den. Wie lan­ge soll man su­chen? Wann soll man sich zu­frie­den­ge­ben? Das sind Fra­gen. Und weil Gus, die Haupt­fi­gur aus der Fern­seh­se­rie „Love“, auch kei­ne Ant­wort hat, ver­sucht er es mit ei­ner Art Zwangs­er­nüch­te­rung.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 12/2017.