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Kon­zern­zen­tra­le in Mün­chen: Die alte Idyl­le der Sie­mens-Fa­mi­lie zer­brach

Kon­zer­ne

Das Buch, das keiner lesen soll

Siemens bat zwei Historiker, eine Geschichte des Schmiergeldskandals zu schreiben. Das Versprechen: maximale Transparenz. Das Werk ist fertig – darf aber nicht erscheinen.

Sie müs­sen sich ziem­lich si­cher ge­we­sen sein, da­mals, im Früh­ling 2014. So si­cher, dass sie fast eu­pho­risch klan­gen, die bei­den His­to­ri­ker Hart­mut Berg­hoff und Cor­ne­lia Rauh, als sie end­lich ihr Vor­wort schrei­ben konn­ten. Sie hat­ten es also ge­schafft: eine Ge­schich­te des Sie­mens-Kon­zerns, satt ver­dich­tet zu 800 Sei­ten, und im Mit­tel­punkt: der Skan­dal. Schwar­ze Kas­sen bei Sie­mens. Der größ­te Kor­rup­ti­ons­fall in der Ge­schich­te der Re­pu­blik.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 12/2017.