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Ho­me­sto­ry

Der Brief

Warum ich die Ausrufezeichen meines Vaters vermisse

Als mein Va­ter starb, ich sein Erbe an­trat und in dem plötz­lich stil­len und stau­bi­gen Haus al­les sich­ten und sor­tie­ren muss­te, da fiel mir eine Papp­schach­tel in die Hän­de. Sie war ge­füllt mit Brief­mar­ken, sor­tiert in Fä­chern, nach Wer­ten und Mo­ti­ven. Noch heu­te, ein­ein­halb Jah­re spä­ter, zeh­re ich von die­sem Be­stand. Un­ter an­de­rem be­sit­ze ich ei­nen grö­ße­ren Vor­rat von Zwei- und Drei-Cent-Mar­ken, von mei­nem Va­ter da­mals ge­kauft, um den Por­to­er­hö­hun­gen zu be­geg­nen, die die Deut­sche Post eine Zeit lang in mög­lichst un­auf­fäl­li­gen Schritt­chen be­schlos­sen hat.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 12/2017.