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Jus­tiz

Bürgerkrieg und Nudelsalat

Wie weit ist der Weg vom Hassbürger zum Terroristen? Im Prozess gegen die rechtsextreme Oldschool Society hat das Münchner Oberlandesgericht die Untergrenze des Strafbaren ausgelotet.
Von Beate Lakotta

Lo­gos der Old­school So­cie­ty: „Herr Staats­an­walt, das war doch al­les nur Ge­quat­sche“

Ein Ver­hand­lungs­tag im Au­gust, An­dre­as H., 57 Jah­re alt, selbst er­nann­ter Prä­si­dent der Old­school So­cie­ty, sitzt im Ka­ro­hemd auf der An­kla­ge­bank des Münch­ner Ober­lan­des­ge­richts, kur­ze Strub­bel­haa­re, was­ser­blaue Au­gen, Ste­cker im Ohr. Er schaut über den Rand sei­ner Bril­le. Sei­ne Stief­toch­ter, eine Haus­wirt­schaf­te­rin, zeich­net dem Ge­richt ein Bild des Va­ters. Ein Fa­mi­li­en­mensch, im­mer am Ar­bei­ten mit sei­ner Augs­bur­ger Ma­l­er­fir­ma: „Ich kann nichts Ne­ga­ti­ves über ihn sa­gen.“

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