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Haus­mit­tei­lung

Thimm (l.) in der Cha­rité

Not­fall­am­bu­lanz in der Cha­rité, Ber­lin, ein ganz nor­ma­ler Vor­mit­tag: Ein jun­ger Mann kreischt, wü­tet, ver­langt au­gen­blick­lich ei­nen neu­en Arm­gips, und dann spuckt er der Kran­ken­schwes­ter, die ihn zu be­ru­hi­gen sucht, vor die Füße. Wäh­rend­des­sen lan­det ein Hub­schrau­ber, ein al­ter Mann wird in den Schock­raum ge­scho­ben, in der nächs­ten Stun­de wer­den sich 17 Ärz­tin­nen, Pfle­ger, Schwes­tern nur um die­sen ei­nen Pa­ti­en­ten küm­mern, und sie wer­den sein Le­ben ret­ten. Wäh­rend­des­sen tref­fen zwei Dut­zend an­de­rer Not­fäl­le ein – so ver­läuft der All­tag in Deutsch­lands größ­tem Uni­kli­ni­kum. Die Cha­rité ist ein­ma­lig, sie ist ein My­thos und eine welt­weit an­er­kann­te Mar­ke in Sa­chen Me­di­zin. Gleich­zei­tig muss das Haus sich im Span­nungs­feld zwi­schen Wirt­schaft­lich­keit und Heil­kunst be­haup­ten. Da­mit ist die Cha­rité auch ty­pisch für die an­de­ren 32 Uni­kli­ni­ken in Deutsch­land. Über ei­nen Zeit­raum von drei Jah­ren hat SPIEGEL-Re­dak­teu­rin Kat­ja Thimm in Ber­lin Ärzte und Putz­frau­en, Pfle­ger und Pro­fes­so­rin­nen für ihre Re­por­ta­ge be­glei­tet und be­ob­ach­tet. Sie war be­ein­druckt. „Der Druck“, sagt Thimm, „ist im­mens.“ zum Ar­ti­kel

Mah­ler, Za­lan­do-Chef Ro­bert Gentz, Ne­zik

Am An­fang war die Idee, und sie war sim­pel: Es gibt ein In­ter­net, also ver­kau­fen wir dort Schu­he. Dar­aus ent­stand in­ner­halb we­ni­ger Jah­re ein Un­ter­neh­men mit 3,6 Mil­li­ar­den Euro Jah­res­um­satz, dar­aus er­wuchs eine Fir­ma, die im­mer noch boomt wie kaum ein an­de­res jun­ges Un­ter­neh­men hier­zu­lan­de und bei­spiels­wei­se in Ber­lin ein neu­es Haupt­quar­tier baut, für 5000 Mit­ar­bei­ter: Za­lan­do. Eine Fir­ma, die zwar Bran­chen­füh­rer ist, den­noch aber ty­pisch für die Start-up-Sze­ne in Deutsch­land bleibt. Nach wel­chen Re­geln funk­tio­nie­ren die­se Fir­men? Was ma­chen sie an­ders, bes­ser, wo­her rührt ihr Er­folg? Die Re­dak­teu­re Mar­tin Hes­se, Ar­min Mah­ler und Ann-Kath­rin Ne­zik ha­ben Un­ter­neh­mer und Geld­ge­ber be­sucht, An­ge­stell­te und Chefs in­ter­viewt. Es gebe auf je­den Fall ei­nen si­gni­fi­kan­ten Un­ter­schied zu frü­her, sagt Mah­ler. „Vie­le die­ser Leu­te wa­gen es, groß zu den­ken.“ zum Ar­ti­kel

SPIE­GEL CLAS­SIC ist das neue Ge­sell­schafts­ma­ga­zin des SPIEGEL-Ver­lags, ein Heft für die Ge­ne­ra­ti­on 50+, für Men­schen mit Er­fah­rung und Ent­de­cker­geist. Ti­tel­the­ma der ers­ten Aus­ga­be: Zu­kunft und das ge­stie­ge­ne Be­dürf­nis nach Si­cher­heit – wo­her kom­men die Sor­gen und Be­fürch­tun­gen, etwa die be­rüch­tig­te „Ger­man Angst“? Wei­te­re The­men: Wie schafft es ein Dreis­terne­koch, im­mer neue Ge­rich­te zu kre­ieren? Was lieb­te Schau­spie­ler Ma­rio Adorf an Bri­git­te Bar­dot? SPIEGEL CLAS­SIC er­scheint erst­mals am Diens­tag, dem 21. März, zum Preis von 4,90 Euro.