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SPIEGEL-Ge­spräch

„Die Welt wird schwarz“

Der Philosoph Achille Mbembe glaubt, dass Europa unter einem Bedeutungsverlust leidet, und wirft afrikanischen Eliten vor, die Potenziale ihres Kontinents nicht zu nutzen.

In­tel­lek­tu­el­ler Mbem­be: „Eu­ro­pa ist ge­kränkt“

Der Phi­lo­soph und His­to­ri­ker Mbem­be, 1957 in Ka­me­run ge­bo­ren, lehr­te in Yale, Ber­ke­ley und an an­de­ren ame­ri­ka­ni­schen Eli­te­uni­ver­si­tä­ten. Zur­zeit forscht er am In­sti­tu­te for So­ci­al and Eco­no­mic Re­se­arch in Jo­han­nes­burg. Mbem­be zählt zu den ein­fluss­reichs­ten Den­kern Afri­kas. 2015 er­hielt er für sein Buch „Kri­tik der schwar­zen Ver­nunft“ den Ge­schwis­ter-Scholl-Preis(*). Sei­ne jüngs­ten Wer­ke zeich­nen ein düs­te­res Bild der Welt­la­ge. Der Wis­sen­schaft­ler emp­fängt zum Ge­spräch im Haus sei­ner Fa­mi­lie in Kom­met­jie, ei­nem süd­afri­ka­ni­schen Ort am At­lan­ti­schen Oze­an. In Frei­zeit­klei­dung und Flip­flops sitzt er im Schat­ten ei­nes Milk­wood-Baums, gleich da­hin­ter rauscht die Bran­dung des Mee­res.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 11/2017.