Operation Proseminar

Außenpolitik Angela Merkel setzt bei ihrem ersten Treffen mit Donald Trump auf eine Doppelstrategie: Sie will einen persönlichen Draht zum neuen US-Präsidenten aufbauen. Gleichzeitig will sie deutlich machen, dass Berlin für einen Handelskrieg gerüstet ist.

US-Prä­si­dent Trump

Was An­ge­la Mer­kel von Sil­vio Ber­lus­co­ni hält, ist be­kannt. Der frü­he­re ita­lie­ni­sche Re­gie­rungs­chef soll sich mit min­der­jäh­ri­gen Pro­sti­tu­ier­ten ver­gnügt ha­ben, er nahm es mit den Re­geln des Rechts­staa­tes nicht so ge­nau und ver­such­te, die Pro­ble­me sei­nes Lan­des durch Grin­sen zu lö­sen. Au­ßer­dem, so be­rich­te­ten es ita­lie­ni­sche Zei­tun­gen vor ei­ni­gen Jah­ren, äu­ßer­te er sich in ei­nem Te­le­fo­nat höchst un­schön über das Ge­säß der Kanz­le­rin. Ber­lus­co­ni war ge­nau der Typ Po­li­ti­ker, den Mer­kel ver­ab­scheut.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 11/2017.