Pro­ben­sze­ne aus „Glau­bens­kämp­fer": Ganz schön ge­knallt

Gotteskrieger

Theater Was passiert, wenn der Glaube zurückkehrt in unsere säkulare Gesellschaft? Nuran David Calis sucht am Kölner Schauspiel nach Antworten.

Wenn es je­man­den gibt im deut­schen Thea­ter, der sich aus­kennt mit den Her­aus­for­de­run­gen ei­ner mul­ti­re­li­giö­sen Ge­sell­schaft, dann Nu­ran Da­vid Ca­lis, Sohn ar­me­nisch-jü­di­scher El­tern aus der Tür­kei, in Is­tan­bul christ­lich-or­tho­dox ge­tauft, in der Bie­le­fel­der So­zi­al­bau­sied­lung Baum­hei­de auf­ge­wach­sen, mit vie­len mus­li­mi­schen Freun­den. „Bei uns zu Hau­se sind im­mer drei Welt­re­li­gio­nen auf­ein­an­der­ge­prallt“, sagt der Au­tor und Re­gis­seur. „Aber wenn es hart auf hart kam, hat je­der ei­nen Schritt zu­rück ge­macht.“

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 9/2016.