Komödie der Katastrophen

SPIEGEL-Gespräch Die Schriftstellerin Erica Jong ist heute 73 Jahre alt und stellt klar, was sie in den Siebzigern mit dem Ausdruck »Spontanfick« meinte, sie ärgert sich über den Umgang mit Hillary Clinton, und sie hat ein neues Buch geschrieben: »Angst vorm Sterben«.

Au­to­rin Jong: »Das Älter­wer­den ist gar nicht so schlecht – mir kön­nen Sie glau­ben«

Erica Jong wohnt in ei­nem Apart­ment­haus in New Yorks Up­per East Side. Die Flu­re sind mit Tep­pich aus­ge­legt, und der Lift­boy weiß gleich, als er den Na­men Eri­ca Jong hört, dass ihre Woh­nung ganz oben im 23. Stock­werk liegt. Die Schrift­stel­le­rin wur­de An­fang der Sieb­zi­ger­jah­re mit dem Ro­man »Angst vorm Flie­gen« welt­be­rühmt. Er er­zählt die Ge­schich­te von Isa­do­ra Wing, die noch kei­ne 30 Jah­re alt ist und mit ih­rem zwei­ten Mann zu ei­nem Psy­cho­ana­ly­ti­ker-Kon­gress nach Wien fliegt. Dort ver­liebt sie sich in Adri­an, ver­lässt ih­ren Mann und be­gibt sich mit ih­rem Lieb­ha­ber auf Eu­ro­pa­rei­se. Jong hat seit­dem 22 wei­te­re Bü­cher ver­öf­fent­licht, doch Isa­do­ra, die Hel­din, die Sex mag, schnell den­ken kann und ein selbst­be­stimm­tes Le­ben füh­ren will, wird wohl im­mer ihre be­rühm­tes­te Fi­gur blei­ben.

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