Funk­tio­när Bin Ham­mam, WM-Be­wer­bungs­chef Be­cken­bau­er 2000: Viel zu ver­ber­gen

Der vierte Mann

DFB-Affäre Eine Protokollnotiz zeigt: Kurz vor der Vergabe der WM 2006 fehlte den Deutschen eine Stimme aus Asien. Sprang der korrupte Fifa-Funktionär Jack Warner ein?

Manch­mal kann ein Satz elek­tri­sie­ren, ob­wohl er durch und durch drö­ge klingt. Haupt­satz, Ne­ben­satz, Pro­to­kollspra­che eben. Im März 2000, vier Mo­na­te vor der Ver­ga­be der Fuß­ball-WM 2006, traf sich das DFB-Prä­si­di­um, und da­nach hieß es im Pro­to­koll un­ter dem Rou­ti­ne­punkt »Ge­neh­mi­gung der Nie­der­schrift«, man habe da eine Kor­rek­tur im Fe­bru­ar­pro­to­koll vor­neh­men müs­sen. »Fifa-Exe­ku­tiv­ko­mi­tee-Mit­glied Mo­ha­med Bin Ham­mam (nicht der Emir von Ka­tar) er­klär­te, dass aus sei­ner Sicht von vier Stim­men des AFC im Fifa-Exe­ku­tiv­ko­mi­tee drei auf Deutsch­land ent­fal­len wer­den.«

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