Gesell­schaft

Glim­bov­ski

Wer trinkt heute Wein aus Schläuchen, Frau Glimbovski?

Mi­le­na Glim­bov­ski, 25, Grün­de­rin ei­nes Le­bens­mit­tel­la­dens in Ber­lin, der voll­stän­dig auf Ver­pa­ckung ver­zich­tet, über nach­hal­ti­ges Haus­hal­ten

SPIEGEL: Was un­ter­schei­det »Ori­gi­nal Un­ver­packt« von ei­nem nor­ma­len Dis­coun­ter?

Glim­bov­ski: Wir bie­ten kei­ne auf Eu­ro­palet­ten ge­sta­pel­te, ein­ge­schweiß­te Ware un­ter an­stren­gen­dem Ne­on­licht. Wir ver­kau­fen Ge­trei­de, Müs­li, Reis und Gum­mi­bär­chen aus Kunst­stoff­zy­lin­dern. Und Milch, Öle, Wei­ne und Kos­me­tik aus Edel­stahl­ge­fä­ßen. Der Kun­de bringt ei­ge­ne Be­häl­ter mit, in die er so viel ab­füllt, wie er braucht – nicht mehr und nicht we­ni­ger.

SPIEGEL: Also riecht es bei Ih­nen wie auf ei­nem Ba­sar?

Glim­bov­ski: Ja, wenn ich mor­gens in den La­den kom­me, duf­tet es nach Obst und Sham­poo.

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