Scherben­haufen

Raubkunst Ein neues Gesetz versucht, die Einfuhr und den Handel geplünderter Kulturgüter in Deutschland zu unterbinden, mit denen sich beispielsweise der IS finanziert.

Zer­stö­rung von Pal­my­ra in Sy­ri­en 2015: Erbe der Mensch­heit, aus Kri­sen­ge­bie­ten be­stellt

Micha­el Mül­ler-Kar­pe ist ei­ner der be­kann­tes­ten Ar­chäo­lo­gen des Lan­des. Er be­rät den Kul­tur­aus­schuss des Deut­schen Bun­des­tags, er er­stellt Gut­ach­ten für Po­li­zei, Zoll und Staats­an­walt­schaf­ten. Sein The­ma ist der Ver­kauf von an­ti­ken Scher­ben, Scha­len, Skulp­tu­ren, an de­nen manch­mal noch der Sand der sy­ri­schen Wüs­te haf­tet. »Je­der im Wes­ten«, sagt er, »der an­ti­kes Raub­gut aus Län­dern wie Sy­ri­en oder dem Irak er­wirbt, be­zahlt un­ter Um­stän­den das Mes­ser mit, mit dem der IS sei­nen Op­fern die Keh­le durch­schnei­det.«

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