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Ver­ein­bar­keit

Nicht erreichbar

Familienministerin Schwesig will beweisen, dass es geht: Spitzenamt und Mutterschaft. Doch in ihrer Behörde wächst der Ärger.

Mi­nis­te­rin Schwe­sig: Je­den Abend nach Schwe­rin

Es dau­er­te gan­ze fünf Mo­na­te, bis sich das Mi­nis­te­ri­um end­lich ent­schul­dig­te. Das Haus von Ma­nue­la Schwe­sig (SPD) hat­te bei der Ver­ga­be von För­der­gel­dern ge­schlampt, ein So­zi­al­ver­ein be­kam plötz­lich kein Geld mehr. Er be­schwer­te sich beim Fa­mi­li­en­mi­nis­te­ri­um, die Fach­ab­tei­lung schrieb in­ner­halb von zwei Wo­chen ei­nen Ant­wort­brief, doch dann ver­schwand der im Mi­nis­ter­bü­ro – 19 Wo­chen lang. Erst nach Mo­na­ten ging die Ant­wort in die Post. Zur Ver­zö­ge­rung dar­in nur ein knap­per Satz: „Die spä­te Be­ant­wor­tung bit­te ich zu ent­schul­di­gen.“

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 6/2016.