Ein krankes Haus

Gesundheit Der Klinikkonzern Asklepios hat sich den Ruf eines gnadenlosen Renditetreibers erarbeitet, der Gewinne auf dem Rücken von Ärzten, Pflegern und Patienten macht. Auf vielen Stationen regieren Druck und Angst. Die Politik versagt.

Intensivstation in der Asklepios-Klinik-Altona in Hamburg GERO BRELOER / AP

Die Pa­ti­en­ten auf der Sta­ti­on H1 der Ham­bur­ger As­kle­pios-Kli­nik-St. Ge­org brau­chen be­son­de­re Pfle­ge. Sie ha­ben Krebs. Man­che ver­brin­gen hier ihre letz­ten Tage, mit ei­nem Tu­mor im Bauch oder in der Lun­ge. Sie er­bre­chen, weil ih­nen nach der Che­mo­the­ra­pie übel wird. Sie be­kom­men ihr Es­sen über eine Son­de oder Sau­er­stoff durch ei­nen Schlauch. 31 schwerst­kran­ke Pa­ti­en­ten lie­gen hier. Manch­mal brau­chen sie bloß eine Hand, die sie fest­hal­ten kön­nen, wenn es zu Ende geht.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 51/2016.