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Es­say

Aus der Ferne

Wozu Psychiater lieber schweigen sollten
Von Jan Kalbitzer

Der Psych­ia­ter Man­fred Spit­zer ließ vor Er­re­gung die an­de­ren Gäs­te in Anne Wills Talk­show kaum zu Wort kom­men. Drei Wo­chen spä­ter über­rasch­te der 73-jäh­ri­ge Psych­ia­ter Hans-Joa­chim Maaz an der­sel­ben Stel­le mit sei­ner Mei­nung zur psy­chi­schen Ge­sund­heit der Kanz­le­rin. Bei­de Auf­trit­te sind stark kri­ti­siert wor­den, auch von Kol­le­gen: Wie kön­ne man mit dem au­to­ri­tä­ren Ha­bi­tus ei­nes ge­stan­de­nen Me­di­zi­ners Ein­schät­zun­gen vor­tra­gen, die bar je­der wis­sen­schaft­li­chen Grund­la­ge sei­en? Und da­bei auch noch kü­chen­psy­cho­lo­gi­sche Fern­dia­gno­sen über am­tie­ren­de Po­li­ti­ker stel­len? Zu­dem mit so auf­fäl­lig schlech­ten Dis­kus­si­ons­ma­nie­ren im Fern­se­hen auf­tre­ten, ge­ra­de als Psych­ia­ter?

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 49/2016.