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Fa­mi­lie

Kindeswohl

Thomas Wolters hat drei Kinder, als seine Ehe scheitert. Je mehr seine private Welt in Unordnung gerät, desto mehr vertraut er darauf, dass der Staat für Ordnung sorgt; mit seinen Regeln und seinen Gesetzen. Die Geschichte einer Enttäuschung.
Von Hauke Goos

Badezimmerutensilien in der Wohnung von Thomas Wolters PATRICK RUNTE / Der Spiegel

Vier­ein­halb Jah­re nach­dem sei­ne Frau sich von ihm ge­trennt hat und ein Jahr nach­dem er das Sor­ge­recht für sei­ne drei Söh­ne ver­lo­ren hat, setzt sich Tho­mas Wol­ters an sei­nen Schreib­tisch und for­mu­liert eine Nach­richt an sei­nen An­walt. Er kön­ne die Kin­der nicht ho­len, ob­wohl das kom­men­de Wo­chen­en­de sein Wo­chen­en­de sei. Es gehe nicht. Er sei krank, schreibt er.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 48/2016.