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Kanz­le­rin Mer­kel bei den Me­di­en­ta­gen in Mün­chen: Rie­si­ge ethi­sche Fra­gen

De­mo­kra­tie

Wahlgewinner von Googles Gnaden?

Facebook und Co. sind zu Akteuren der politischen Willensbildung geworden. Sie haben die Macht, Wahlen zu beeinflussen.
Von Marcel Rosenbach

Es ist Diens­tag vo­ri­ger Wo­che, die Bun­des­kanz­le­rin spricht auf den Münch­ner Me­di­en­ta­gen. Tra­di­tio­nell ist das eine Ver­an­stal­tung für Ent­schei­der aus Ver­la­gen und Fern­seh­sen­dern. Aber An­ge­la Mer­kel spricht vor al­lem über das In­ter­net, in den ver­gan­ge­nen Wo­chen tut sie das auf­fal­lend oft. In Mün­chen knöpft sich die Kanz­le­rin die gro­ßen Platt­form­be­trei­ber vor: Face­book, Goog­le und Co., ohne die­se beim Na­men zu nen­nen. Sie warnt vor den in­trans­pa­ren­ten Al­go­rith­men, mit de­nen die Platt­for­men ihre Such­ergeb­nis­se sor­tie­ren und die Nach­rich­ten­strö­me zu­sam­men­stel­len, die wir dann als News­feed vor­ge­setzt be­kom­men. Nie­mand au­ßer den An­bie­tern selbst wis­se ge­nau, nach wel­chen Kri­te­ri­en sie In­hal­te fil­ter­ten, und das sei ein Pro­blem. Nicht nur für po­li­ti­sche Par­tei­en, so Mer­kel in Mün­chen, son­dern für die Ge­sell­schaft ins­ge­samt.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 45/2016.