Ein Euro­drama

Leitartikel Der Streit um das Freihandelsabkommen Ceta zeigt die tiefe Krise der EU.

Man könn­te jetzt na­tür­lich sa­gen, am Ende sei al­les noch ein­mal gut ge­gan­gen. Ka­na­da und die EU wer­den das Frei­han­dels­ab­kom­men Ceta wohl un­ter­zeich­nen, nach lan­gem und un­wür­di­gem Rin­gen. So ist Eu­ro­pa eben, könn­te man sa­gen. Es gibt in Brüs­sel kei­ne Ei­ni­gung, ohne dass bis tief in die Nacht ver­han­delt wird, es gibt kei­ne Dead­line, die sich nicht noch ein­mal um ein paar Stun­den ver­schie­ben lie­ße, und sei es al­lein, da­mit jede Sei­te zu Hau­se ihr Ge­sicht wah­ren kann. Ein EU-Gip­fel, der nicht in den frü­hen Mor­gen­stun­den en­det, ist kein rich­ti­ger EU-Gip­fel.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer SPIEGEL-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen. MIT SPIEGEL+ LESEN – GRATIS TESTEN

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 44/2016.