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Sam­son war 24, als ihn die Ter­ro­ris­ten von Boko Ha­ram an­zün­de­ten. Anya­so­dar muss­te mit an­se­hen, wie sei­ne bei­den Kin­der ge­tö­tet wur­den. Und Otins wur­de mit ei­nem Mes­ser ge­fol­tert. Sie alle sind ge­flo­hen, von Ni­ge­ria über Li­by­en auf ein Gum­mi­boot, Kurs: Eu­ro­pa. Das Was­ser steht schon ei­nen hal­ben Me­ter hoch, als die Män­ner vom Ret­tungs­schiff „Pho­enix“ sie 40 Mei­len vor der li­by­schen Küs­te schließ­lich ber­gen. Sam­son, Anya­so­dar und Otins hat­ten Glück. Sie ha­ben die Flucht über das Mit­tel­meer über­lebt. Doch nicht im­mer kom­men die Ret­ter recht­zei­tig: Mehr als 3600 Flücht­lin­ge sind in die­sem Jahr im Mit­tel­meer um­ge­kom­men. Im ver­gan­ge­nen Jahr wa­ren es zur glei­chen Zeit noch deut­lich we­ni­ger. War­um ist das so? Und wie stel­len sich die Ret­ter dar­auf ein?

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 42/2016.