Alternative Demokratie

AfD Frauke Petry ließ im Jahr 2014 einen Rivalen von der Liste für die sächsische Landtagswahl streichen. Experten halten dies für einen Skandal – und fordern die Auflösung des Parlaments.

Par­tei­che­fin Pe­try »Doch, das geht«

Es ging auf Mit­ter­nacht zu, als Ar­vid Samt­le­ben er­fuhr, dass er nicht für die AfD im nächs­ten säch­si­schen Land­tag sit­zen wür­de. Es war der spä­te Abend des 17. Juni 2014, Samt­le­ben lag schon im Bett, als ihn ein Par­tei­freund aus der lau­fen­den Vor­stands­sit­zung der AfD Sach­sen an­rief. »Ar­vid, du bist auf Laut­spre­cher. Es sieht so aus, dass wir ein Vo­tum da­für ha­ben, dich von der Lis­te zu strei­chen«, ver­kün­de­te der AfD-Kol­le­ge. Samt­le­ben stand auf Platz 14 der Lis­te für die Land­tags­wahl, ein AfD-Par­tei­tag hat­te ihn zum Kan­di­da­ten ge­kürt.

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