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Film­kri­tik

Und tot bist du

„Auf einmal": Asli Özge zeigt den Horror einer Kleinstadtgesellschaft.

Es ist ein deut­scher Hei­mat­film von au­ßer­ge­wöhn­li­cher Schön­heit, in den die Re­gis­seu­rin Asli Özge die Ki­no­zu­schau­er mit ei­nem Kri­mi-Auf­takt lockt. Blen­dend aus­se­hen­de jun­ge Men­schen fei­ern eine Par­ty in ei­ner schi­cken Woh­nung, man plau­dert und trinkt. Bis der Gast­ge­ber, der smar­te Jung­ban­ker Kars­ten (Se­bas­ti­an Hülk), al­lein ist mit ei­nem Mäd­chen na­mens Anna (Na­ta­lia Be­lit­ski). Die bei­den rau­chen auf dem Bal­kon, ge­hen zu­rück ins Zim­mer und knut­schen ein biss­chen, Anna tau­melt und hus­tet. Dann liegt die jun­ge Frau plötz­lich tot auf dem Par­kett – und Kars­ten rennt pa­nisch hin­aus in die Nacht, be­vor er zu­rück­kehrt und den Not­ruf wählt.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 40/2016.