Auf gute Nachbar­schaft

Timothy Garton Ash sucht in Redefreiheit nach Regeln für die Kommunikation in der vernetzten Welt.
Von Tobias Becker

Bar­ba­ra Kru­ger, Un­tit­led (Talk is cheap. Free speech is pri­ce­l­ess.), 2011

DIE ELEK­TRO­NI­SCHE VER­NET­ZUNG ver­wand­le »die Welt in ein glo­ba­les Dorf«, pro­gnos­ti­zier­te der Me­di­en­theo­re­ti­ker Mar­shall McLu­han 1962. Sein Buch Die Gu­ten­berg-Ga­la­xis wur­de be­rühmt, noch be­rühm­ter wur­de die­ser Satz. Aber stimmt er auch? Dör­fer sind klei­ne, in der Re­gel recht ho­mo­ge­ne und kon­for­mis­ti­sche Orte. »Die Welt ist kein glo­ba­les Dorf, son­dern eine glo­ba­le Groß­stadt – eine vir­tu­el­le Kos­mo­po­lis«, schreibt der His­to­ri­ker Ti­mo­thy Gar­ton Ash. »In der Kos­mo­po­lis er­le­ben mehr Men­schen mehr mensch­li­che Viel­falt als je zu­vor«, dem In­ter­net sei Dank.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 39/2016.