Brüssel als Beute

Karrieren EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker und Parlamentspräsident Martin Schulz waren angetreten, um Europa demokratischer zu machen. Nun sind sie damit beschäftigt, sich gegenseitig ihre Posten zu sichern.

Europapolitiker Juncker: Der Wahlkampf schweißte sie zusammen FREDERICK FLORIN / AFP

Es ist der in­tims­te Ent­schei­dungs­zir­kel Brüs­sels, ein Tref­fen, um das sich vie­le Ge­heim­nis­se ran­ken. Be­vor die Spit­zen der EU zu ih­rem all­mo­nat­li­chen Abend­es­sen zu­sam­men­kom­men, zie­hen sich Kom­mis­si­ons­chef Jean-Clau­de Juncker und EU-Par­la­ments­prä­si­dent Mar­tin Schulz zu ei­nem kur­zen Ge­spräch un­ter vier Au­gen zu­rück. Im Spei­se­saal des Re­stau­rants war­ten die Mäch­ti­gen der eu­ro­päi­schen Haupt­stadt, Kom­mis­si­ons­vi­ze­chef Frans Tim­mer­m­ans und Man­fred We­ber, Frak­ti­ons­chef der Eu­ro­päi­schen Volks­par­tei (EVP) im Eu­ro­pa­par­la­ment. Das Es­sen wird erst ser­viert, wenn Schulz und Juncker sich über die wich­tigs­ten Fra­gen ei­nig sind.

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