Der reine Text

Literatur Ihre Romane wissen alles, was es zu wissen geben kann, über Freundschaft, Liebe, das Altern. Die Autorin mit dem Pseudonym Elena Ferrante ist ein Weltstar, dessen Identität keiner kennt. Eine Annäherung, ein Gespräch.
Von Klaus Brinkbäumer

Freundinnen in Rom 1953 Herbert List / Magnum Photos / Ag. Focus

Zwei Mäd­chen be­geg­nen ein­an­der im Klas­sen­zim­mer und in den Gas­sen ih­rer Stadt, die eine zwei­felt, und die an­de­re ist stark. Wenn die Jungs mit Stei­nen wer­fen, ren­nen die meis­ten Mäd­chen ja weg, nur die­se an­de­re wirft zu­rück und trifft, bis sie selbst ge­trof­fen wird, an der Stirn. In der Grund­schu­le war die eine, Ele­na, die Bes­te, ehe die an­de­re hin­zu­kam und bes­ser war, denn die­se an­de­re, Raf­fa­el­la, Toch­ter des Schus­ters, hat­te sich selbst das Le­sen bei­ge­bracht.

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