Anleitung zum Wahrsagen

Psychologie Brexit? Niemals. Trump als Präsidentschaftskandidat? Unmöglich. Experten irren sich häufig. Der Buchautor Philip Tetlock erklärt, was es braucht, um bessere Prognosen zu erstellen.

Es gibt Mo­men­te, in de­nen klingt Phi­lip Tet­lock, 62, ein Herr mit grau­wei­ßem Haar, Pro­fes­sor für Psy­cho­lo­gie und Po­li­tik­wis­sen­schaft an der Uni­ver­si­ty of Penn­syl­va­nia, wie ein Po­pu­list auf ei­ner Pe­gi­da-De­mons­tra­ti­on. »Die­se Fern­se­ho­ra­kel«, schreibt er, »ha­ben vor al­lem ein Ta­lent: Sie kön­nen selbst­be­wusst auf­tre­ten und eine über­zeu­gen­de Ge­schich­te er­zäh­len.« Sie sei­en »Schar­la­ta­ne, die äu­ßerst zwei­fel­haf­te Er­kennt­nis­se feil­bie­ten«. Ihre Ex­per­ti­sen sei­en so se­ri­ös »wie die Wun­der­sal­ben ei­nes Markt­schrei­ers«.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 33/2016.