Rückzug und Wahn

IS Die Anschläge im Westen lassen den »Islamischen Staat« stärker erscheinen denn je. Doch in Wahrheit sind die Alliierten dabei, ihn zu besiegen. Informanten berichten aus einem Terrorreich, das sich auflöst.

Ira­ki­sche Spe­zi­al­ein­heit im be­frei­ten Fal­lud­scha Ende Juni »Wa­ren wir be­siegt, als wir die Städ­te im Irak ver­lo­ren?«

Es sei still ge­wor­den in der größ­ten Stadt des »Ka­li­fats«, sagt der Mann aus Mos­sul. Er war eine Wei­le teils zu Fuß un­ter­wegs an den Stadt­rand, um von dort aus De­tails aus dem In­ne­ren des »Is­la­mi­schen Staats« (IS) zu über­mit­teln, wie schon häu­fi­ger: »Als die Kämp­fe um Fal­lud­scha noch an­dau­er­ten, gab es min­des­tens fünf­mal am Tag Auf­ru­fe aus den Mo­schee-Laut­spre­chern, sich dem Kampf an­zu­schlie­ßen. Der Staat wer­de sie­gen, be­haup­te­ten die Män­ner. Sie hät­ten Tau­sen­de Kämp­fer dort, ton­nen­wei­se Mu­ni­ti­on und Waf­fen, Fal­lud­scha kön­ne gar nicht fal­len. Seit Fal­lud­scha doch ge­fal­len ist, gibt es kei­ne Auf­ru­fe mehr.«

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