„Wofür stehen wir eigentlich?“

Parteien Die SPD steckt im Tief, als Kümmerer versuchen die Sozialdemokraten in den Ländern, Wähler zurückzugewinnen. Erkundungen an einer verunsicherten Basis.

Ehe­ma­li­ger Brandt-Bü­ro­lei­ter Ro­sen in Un­kel: „Die SPD hat ih­ren Mar­ken­kern ver­lo­ren“

An das letz­te Auf­nah­me­ge­spräch kann sich Sven Tode noch gut er­in­nern. Es war ein Ge­schwis­ter­paar, 19 und 23 Jah­re alt, das im April in sei­nem Par­tei­bü­ro vor ihm saß. Sie woll­ten in die SPD ein­tre­ten, er­klär­ten die Stu­den­ten, weil ih­nen die Lin­ke auf die Ner­ven gehe. Dort hat­ten sie sich bis­her en­ga­giert. Freu­dig schüt­tel­te Tode, 51, SPD-Di­strikt­vor­sit­zen­der in Ham­burg-Barm­bek, den jun­gen Ge­nos­sen die Hand.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 32/2016.