Die Kronzeugen

Terrorismus Ermittler wissen oft nur wenig von den Verbrechen deutscher Islamisten in Syrien. Drei Rückkehrer haben ihr Schweigen gebrochen, zum Entsetzen der radikalen Szene.

Sy­ri­en-Rück­keh­rer Nils D. im Düs­sel­dor­fer Ober­lan­des­ge­richt: Fahn­der nen­nen ihn „Gold­gru­be“ oder „Glücks­fall“

Als Nils D. aus Dins­la­ken dem „Is­la­mi­schen Staat“ den Rü­cken kehr­te, dach­te er an Sex. Ein Jahr lang hat­te er der Ter­ror­mi­liz ge­dient. Er hat­te Wa­che ge­scho­ben und ge­kocht. Er hat­te ab­ge­schla­ge­ne Köp­fe auf der Stra­ße ge­fun­den und bei Ent­haup­tun­gen zu­ge­se­hen. Er hat­te die Schreie von Ge­fol­ter­ten ge­hört und ver­folgt, wie sie mit ih­ren auf den Rü­cken ge­fes­sel­ten Hän­den an Me­tall­stan­gen auf­ge­hängt wur­den. Als Mit­glied ei­ner Son­der­ein­heit hat­te er Men­schen sol­chen Gräu­el­ta­ten aus­ge­setzt.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 32/2016.